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Ökologie & Funktion

Eines der Probleme im vom Menschen dicht besiedelten Raum ist die zunehmende
Versiegelung
Versiegelung

Bei Betonoberflächen das mehrfache Imprägnieren bis zum Porenschluss.

der Bodenoberfläche. Die Überlastung der Kanalisation und eine Senkung des Grundwasserspiegels sind negative Begleiterscheinungen des Phänomens. Die Förderung der natürlichen Versickerung kann zur Lösung dieser Probleme beitragen.

Eine gesteigerte Versickerungsaktivität erzielen Bauweisen mit dauerhaft geweiteten Fugen (Rasen- und Drainfugenpflaster), offenporige und damit wasserdurchlässiger Steine (
AquaPor
AquaPor

Pflasterstein aus haufwerksporigem Beton. Das Porenvolumen ist gegenüber einem herkömmlichen Pflasterstein vergrößert. Er ist wasser- und luftdurchlässig. Eine Versickerung erfolgt durch den Stein und durch die Fuge. Er ist frost-, jedoch nicht tausalzbeständig.

) sowie Steine mit definierten Fugen (z.B. Trento). Rasengittersteine erlauben auch eine Begrünung der Fläche. Damit geht eine Verbesserung des Kleinklimas einher. Gleichzeitig bleibt eine hohe Belastbarkeit gewährleistet.
Immer wieder bringt die Werkstoffforschung auch neue, ökologisch interessante Produkte hervor. Ein neuer Trend sind Luftschadstoff reduzierende Straßenbeläge. Modifizierte Pflastersteine wie der AERO senken durch photokatalytische Reaktionen die bodennahe Konzentration an Stickoxiden, die zu den Hauptverursachern von Sommer-Smog gehören.